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Nachhaltige Zukunft für den Finanzplatz Schweiz - Vortragsreihe der INWO

01. Oktober 2009

Ein weitgehend krisenfreies Wirtschaften verspricht ein neues Konzept mit Schweizer Zutaten, das Finanzexperten und Wissenschaftler erarbeitet haben. Die Pläne sehen ein verbessertes Fundament für die Bankenbranche vor, um den Wirtschaftskreislauf zu stabilisieren. Ein wichtiger Baustein dafür kommt aus der Schweiz, die mit der nachhaltigen Korrektur wieder zum weltweiten Vorreiter werden könnte. Prof. Wolfgang Berger stellt das Konzept vor.


Vortragsreihe von Prof. Wolfgang Berger vom 5. bis 8. Oktober 2009 in Winterthur, Zürich, Bern, Basel


UBS und Credit Suisse kommen gemeinsam auf eine Bilanzsumme, die mindestens sechsmal so gross ist wie das Bruttoinlandsprodukt der Schweiz, also alle in einem Jahr hierzulande produzierten Güter und Dienstleistungen. Entsprechend wichtig sind die Banken für die Schweiz und eine funktionierende Wirtschaft. Und entsprechend gross ist auch das Risiko, wenn es zu einer Schieflage kommt.

Kritische Wissenschaftler empfehlen nun eine grundlegende Sanierung anstatt mit Steuermilliarden immer wieder nur die gröbsten Schäden zu beseitigen. Was der frühere Währungsspekulant und spätere Zentralbanker Bernard Lietaer kürzlich in einem Interview mit dem Tages-Anzeiger und dem Berner Bund angedeutet hat, wird Berger bei Vorträgen in Winterthur, Zürich, Bern und Basel genauer vorstellen.

Gemeinsam mit Lietaer und anderen Experten hat der Unternehmensberater in den vergangenen Monaten ein nachhaltiges Konzept erarbeitet. Ein wesentliches Element dabei ist die Grundidee der Schweizer WIR-Bank. Studien belegen, dass das in der 1930er Krise von Unternehmen gegründete Verrechnungssystem für mehr Stabilität gesorgt hat. Allen Wirtschaftskrisen hat die Schweiz seitdem robuster widerstanden als seine Nachbarn, so Berger.

Bei den Abendveranstaltungen, die jeweils um 19.30 Uhr beginnen, will der 67-Jährige auch die Ursachen der Weltfinanzkrise analysieren und die besondere Rolle der Schweiz heraus arbeiten. Ein Schwerpunkt dabei sollen Hedgefonds sein, die immer häufiger von der City of London in die Schweiz umziehen, weil sie in der EU höhere Abgaben und strengere Richtlinien fürchten.

Bergers Blick richtet sich aber vor allem auf eine krisensichere Zukunft. Der Philosoph und Unternehmensberater möchte aufzeigen, wie die Schweiz wieder zu einem weltweiten Vorbild für die Finanzbranche werden könnte - diesmal zu einem nachhaltigen, das für positive Schlagzeilen sorgt! Mit einem komplementären Finanzierungssystem für den Mittelstand und gestärkten regionalen Kreditinstituten, die grundlegend für den Aufstieg des Schweizer Bankenwesens nach dem Zweiten Weltkrieg waren, kann laut Berger ein tragfähiges Modell entstehen.


Prof. Dr. Dr. Wolfgang Berger

  • Berater für Personal- und Unternehmensentwicklung in Karlruhe
  • Leiter des Business Reframing Instituts
  • Ökonom und Philosoph
  • ehem. Professor für Betriebswirtschaftslehre in Deutschland und den USA
  • früher Manager in Europa, Amerika und Asien


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Wolfgang Berger

Prof. Dr. Dr. Wolfgang Berger

 

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