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Berliner Zeitung: Das Wunder von Wörgl

29.03.2009

Die Berliner Zeitung berichtet auf Seite 2 im Tagesthema über "Das Wunder von Wörgl". Im Juli 1932 beginnt in Tirol eines der ersten Regionalgeld-Experimente, das damals weltweit für Aufsehen sorgte und nun inmitten der nächsten Weltwirtschaftskrise von immer mehr Medien wieder entdeckt wird (und nun auch als Comic zu haben ist).

"Das Jahr 1932 geht zu Ende. Die ganze Welt ist erschüttert von der bis dahin größten Wirtschaftskrise. Industriezweige brechen komplett zusammen, die Arbeitslosigkeit steigt. Armut und Verzweiflung greifen um sich. Nur ein kleiner Ort im österreichischen Tirol trotzt der Krise. Dort wird emsig gebaut, Geld ausgegeben und über sinkende Beschäftigungszahlen erfahren die Einwohner nur aus den Zeitungen und vom Hören-Sagen."

Mit Verweis auf das Unterguggenberger-Institut, einen Kooperationspartner der INWO, wird das Wörgler Regiogeld-Modell beschrieben, das auf den "Sozialreformer und Finanztheoretiker" Silvio Gesell zurück geht (das abgebildete Foto zeigt jedoch den früheren Bürgermeister des Ortes, Michael Unterguggenberger). Auch der französische Premierminister Daladier informiert sich vor Ort über das erfolgreiche Wirtschaftsprojekt. Auf Betreibern der Österreichischen Nationalbank verbietet der Verwaltungsgerichtshof das Experiment am 15. September 1933.

In einem neuen Comic namens "Der Schatz von Wörgl" (ab sofort bei der INWO erhältlich) wird die Geschichte des Wunders von Wörgl nacherzählt. Ebenfalls erhältlich ist eine Audio-CD mit einem Hörspiel des Bayerischen Rundfunks. Behandelt wird das Regionalgeld-Experiment auch im Film "Der Geist des Geldes" (siehe auch Ausschnitte).

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