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Historie
Als Nachfolgeorganisation der Liberalsozialistischen Partei (LSP), welche zusammen mit dem Landesring der Unabhängigen (LdU) während Jahrzehnten Nationalräte ins Parlament nach Bern delegierte, wurde 1990 ein Verein, die INWO Schweiz gegründet.
INITIATIVE FÜR NATÜRLICHE WIRTSCHAFTSORDNUNG (INWO CH)
Hintergrund dieser Umwandlung war die Überlegung, dass die von uns vertretenen Anliegen nicht einer Partei sondern allen Menschen nähergebracht werden sollten.
Schon 1983 wurde die Internationale Vereinigung für Natürliche Wirtschaftsordnung (ebenfalls INWO) gegründet. Diese umfasste vor allem den deutschsprachigen Raum, was sich bis heute kaum geändert hat. Sie wurde gegründet um einer möglichst breiten Öffentlichkeit Ideen zur Gestaltung eines gerechten und stabilen Geldsystems und einer gerechten und effizienten Bodenordnung zugänglich zu machen. Diese Ideen gehen in erster Linie auf den deutsch-argentinischen Kaufmann Silvio Gesell (1862 - 1930) zurück.
Grundlegendes hat Helmut Creutz geleistet, indem er die Überlegungen Gesells anhand von Datenmaterial der Deutschen Bundesbank, des statistischen Bundesamts und ähnlicher Institutionen konkretisiert und auf die heutige Zeit übertragen hat. Damit werden Entwicklungen in Deutschland, die Geldpolitik der EZB und auch globale Veränderungen erklärbar. Die INWO Schweiz wird diese Fakten nach und nach auch für die schweizerische Volkswirtschaft recherchieren und ist für AssistentInnen sehr dankbar.
Zukünftig wird die INWO ihr Profil als "Bildungsverein" schärfen. Sie wird stärker auf grundlegende Fehlentwicklungen, Ineffizienzen und Ungerechtigkeiten der bestehenden Geld- und Bodenordnung hinweisen. Es gilt jene Menschen zu erreichen, die wahrnehmen, dass es in unserer Gesellschaft und speziell in der Wirtschaft widersprüchliche Entwicklungen gibt und die Lebensqualität für den Durchschnittsschweizer sinkt. Sparprogramme, AHV Reformen, möglichen Ökosteuern (CO2), Familien-Steuerpaketen verkommen zur Symptombekämpfung! Die ursächlichen Mechanismen (für Naturzerstörung/Wachstumszwang/ Reich-Arm/ Kriege-Terror/ 3.-4te Welt/ Arbeitslosigkeit/ fehlendes Geld für Bildung, Soziales, Service-Public) werden nicht thematisiert und von den Verantwortlichen Universitäten als nicht existent abgetan!
Zitat Prof.H.C Binswanger: 99,9 % der Menschen sehen das Geldproblem nicht!?
Die INWO Schweiz setzt sich ein für die Verwirklichung einer humanen und gerechten Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung. Ihr Ziel ist es, auf die geld- und bodenrechtlichen Ursachen gesellschaftlicher Fehlentwicklungen aufmerksam zu machen, und Alternativen aufzuzeigen. Die INWO ist politisch und konfessionell unabhängig."